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Die ersten Siedler in der Gegend des heutigen Gießübels kamen sehr wahrscheinlich aus dem fränkischen Raum. Davon zeugt zum einen der Dialekt der Einwohner, zum anderen gibt es im gesamten Ort am Fuße der Berge diverse rundbögige Kellergewölbe, deren Bauweise die damaligen Franken von den Römern erlernt hatten. Der Name "Gießübel" rührt wahrscheinlich von dem Begriff "Kieshügel" her. Oberhalb des heutigen Flößteiches gibt es den auch heute noch bekannten "Kiesranger", von welchem besonders bei Gewittern und starken Regenfällen des Öfteren Kies-Gesteine abgeschwemmt wurden und sich im Bachlauf der Neubrunn anlagerten. Die Bezeichnung des Ortes wechselte dabei im Laufe der Zeit: Über Gyßübel, Gießhübel und Gießhügel bis hin zu Gißhückel und Gißübel. |
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